14 Tage nonstop auf Laufband –

und alles für die Katz'

Muellner Sonja

Weltrekordversuch ab 9.2. zugunsten der Pfotenhilfe

Fast rund um die Uhr auf dem Laufband, 130 km am Tag, 14 Tage lang. Für Normalbürger unvorstellbar, aber auch für Extremsportler Rainer Predl seine bisher größte Herausforderung. Der Marchfelder will gleich drei Weltrekorde brechen und widmet dieses Mega-Projekt auch noch einem guten Zweck: dem Tierschutz.

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Als Predl den Tierschutzhof Pfotenhilfe im Trumer Seengebiet besucht hat, war für ihn klar, dass er dieses wichtige Projekt unterstützen will. Rund 500 Tiere aus über 25 verschiedenen Tierarten finden hier Zuflucht vor Tierquälerei. Verstoßen, ungewollt, ausgesetzt, abgeschoben oder misshandelt – Vorgeschichten dieser Art teilen die meisten Tiere hier und freuen sich über ein fortan schönes Leben. Sie lernen, dass dieses Leben einzigartig und wertvoll ist, auch ohne für den Menschen etwas leisten zu müssen. Eine Seltenheit in einer Welt, in der es fast nur mehr um Profitmaximierung ohne Rücksicht auf Tierleid geht. Das kann nur durch Spenden funktionieren, auf die dieses Leuchtturmprojekt angewiesen ist.

Am Samstag, 9. Februar 2019 um 15 Uhr steigt der Ultraläufer daher im MegaFit in Gänserndorf (NÖ) auf’s Laufband und startet sein 14-tägiges Abenteuerprojekt zugunsten der Pfotenhilfe. 2015 lief er den 7-Tage-Laufbandlauf-Weltrekord mit 853km und hält ebenso den Österreich-Rekord auf der Straße im 6-Stundenlauf. Zudem gewann er den legendären Saharamarathon 2014. Rekorde sind da um gebrochen zu werden, doch um seinen eigenen und zwei andere Weltrekorde zu brechen, muss Rainer Predl mehr als 1793 km in den 14 Tagen zurücklegen, also über 128 km pro Tag.

14 Tage auf einem Laufband - wie hält man das durch?

Rainers Geheimnis mag wohl für Außenstehende ein wenig erschreckend klingen. Seine Antwort: Müdigkeit. Denn ab einem gewissen Müdigkeitsgrad kann der Kopf nicht mehr auf die Schmerzen reagieren. Umso wichtiger sind die Ärzte an Rainers Seite, die anstelle seines Gehirns darauf achten, dass trotz extremer Belastung seine Gesundheit nicht darunter leidet. Nein, es wird nicht 24 Stunden durchgelaufen, das würde nicht funktionieren, aber fast. Nur zwischen zwei und vier Uhr früh sind fixe Schlafzeiten eingeplant.  Zwei Ärzte, ein Mentaltrainer und eine ganze Crew werden ihn durchgehend motivieren, verpflegen und mental unterstützen.

Predl dazu: „Da muss alles passen. Ich bin sicherlich ein sehr zielstrebiger Sportler, werde aber ohne Druck an den Start gehen und mir stets vor Augen halten, dass ich es für die gute Sache und meine Leidenschaft mache. Mein erstes Ziel ist sicherlich, meinen 7-Tage-Rekord zu verbessern und dann die letzten sieben Tage nochmal auf die Tube zu drücken.“

Für Zuseher und Schaulustige gibt es mehrere Möglichkeiten diesen Wahnsinns-Weltrekordversuch zu begleiten: man kann Rainer vor Ort besuchen und ihn sogar auf einem Begleitlaufband als auch Begleitrad moralisch unterstützen. Ebenso gibt es einen Live-Videostream, der von 9.2., 15 Uhr bis 23.2., 15 Uhr aktiviert sein wird. Mit Spenden kann man dieses ehrgeizige Projekt sowohl vor Ort als auch Online auf https://www.rainerpredl.com/online-spende/ unterstützen, wo man auch alle Detailinfos zum Projekt findet und ein Begleitlaufband/-rad reservieren kann.

Veröffentlicht am 07.02.02019

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