Riesige Schneemassen am Tierschutzhof PFOTENHILFE.

Ein Ende ist nicht in Sicht/Energiekosten explodieren

Muellner Sonja
Odoo Members

Liebe Tierfreunde!

Während die meisten Menschen bei so einem extremen Wetter lieber in ihren warmen Häusern das endlose Schneetreiben beobachten, ist es in der PFOTENHILFE ganz anders:

Unsere Tierpfleger müssen zuerst eine lange und gefährliche Autofahrt riskieren, dann müssen die riesigen Schneemassen entfernt werden, um überhaupt zu den Tieren zu kommen. Glücklicherweise haben wir einen Nachtdienst, der die Hauptwege schon in der Dunkelheit zu räumen beginnt.
Futter- und Einstreulieferanten können schon seit Jahresbeginn nicht mehr zu uns kommen. Unsere Lagerbestände schrumpfen beständig. Der Hufschmied hat bis auf weiteres abgesagt und der Tierarzt kann nur mehr mit großem Aufwand und langen Verzögerungen kommen.

Bei unseren Tieren muss viel öfter als sonst die Einstreu gewechselt werden, denn durch den Schnee im Fell wird das Stroh ständig nass.

Besonders die alten und kranken Tiere leiden unter den extremen Bedingungen - vor allem der Nässe und Kälte. Deswegen tragen viele von ihnen Decken und Mäntel, wir trocknen sie nach dem Spaziergang sorgfältig ab und bieten ihnen in den Innenbereichen Rotlicht und Wärme an. Manche von unseren Tieren müssen sogar von Hand in den Stallungen gefüttert werden. Die Minischweine, beispielsweise können mit ihren kurzen Beinen und tiefen Bäuchen gar nicht richtig gehen in dem tiefen Schnee.
Unseren Schützlingen bieten wir warmes Futter mit vielen Vitaminen an, sie sollen schließlich auch von innen gewärmt und nicht krank werden.

Wegen den hohen Schneemengen müssen wir unsere Zäune freischaufeln, sonst können die Tiere entlaufen. Und gegen die rutschigen Wege müssen wir unentwegt streuen und können am Hof momentan gar keine Besucher und Tieradoptanten mehr empfangen. Das Risiko nicht mehr wegzukommen ist viel zu groß. Daher müssen wir auch den Jänner-Besuchersonntag absagen.  
Das Wasser in den Tränken friert schnell zu, und daher müssen diese mehrmals täglich neu befüllt oder beheizt werden.
Unsere Energiekosten explodieren und der Bedarf an warmem Futter und vitaminreicher Kost ist enorm.
Bitte helfen Sie unseren Schützlingen jetzt in diesen schweren Stunden mit Ihrer Spende.

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